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Reisebaustein - Turkmenistan

Off-Road Abenteuer zum „Höllentor“

Beschreibung

Erleben Sie Turkmenistan, das faszinierende Land zwischen Moderne und Tradition. In das Land reisen bis jetzt nur wenige Interessierte, dabei können Sie hier Städte entlang der Seidenstraße entdecken und die warmherzigen Turkmenen kennenlernen. Starten Sie im der surrealen Hauptstadt Aschgabat und reisen Sie dann im 4x4-Jeep zur Karatum-Wüste bis zum „Door to Hell“ – dem glühenden Kater. Hier übernachten Sie in einem Yurt und am Kraterrand in einem Zelt.

Highlights

  • Übernachten im Zelt inmitten der Karatum-Wüste am brennenden Kraterrand
  • Besuch bei Einheimischen und Übernachtung in einem Yurt
  • Fahrt im 4x4-Jeep durch die Karakum-Wüste
  • Eigener englisch-/deutschsprachiger Guide und Fahrer
  • Ausführliche Reiseunterlagen und Willkommensgeschenk vor Ort

Reiseziel

Asien

Aschgabat - Damla - Darvaza

1. Tag: Willkommen in Turkmenistan – Der „Ort der Liebe“

Nach der Ankunft am Internationalen Flughafen von Aschgabat und nach Erledigung der Formalitäten beim Grenzübergang, treffen Sie Ihren Guide, der Sie zu Ihrem ersten Hotel in der Hauptstadt Turkmenistans begleiten wird. Die Stadt hat etwas mehr als 800.000 Einwohner und ist nur 40 km von der iranischen Grenze entfernt. Die Wüstenstadt ist praktisch eine Oase, die über den Krakumkanal versorgt wird, der sich insgesamt 1500 km über das Land schlängelt. Etwas Ruhe sei Ihnen gegönnt. Nachdem Sie sich im Hotelzimmer kurz frisch gemacht haben, geht es direkt auf eine City-Tour durch Aschgabat. Wussten Sie, das Aschgabat soviel wie „Ort der Liebe“ bedeutet? Sehen Sie die bekannten Sehenswürdigkeiten und erfahren Sie jede Menge Wissenswertes von Ihrem englischsprachigen Guide. Unter Präsident Saparmurat Nijasow, welcher sich auch „Turkmenbaschi“ (Vater aller Turkmenen) genannt hat, verwandelte sich das Land nach der Unabhängigkeit von der Sowjetunion in eine baukünstlerische Kulisse. Es entstand ein wahnsinniger Hype um seine Figur, sodass er als Folge dessen Statuen aus Gold von sich und von seinen Eltern bauen ließ. Selbst der Monat Januar wurde nach ihm benannt und der April nach seiner Mutter. Auch nach seinem Tod blieb das Land, in welchem Erdgas und Pferde auf der Exportliste ganz oben stehen, recht abgeschottet. Auch der Nachfolger von „Turkmenbaschi“ eifert der Architektur seines Vorgängers nach. Ihre Tour führt Sie auch zu den Ruinen von Nissa – der alten Hauptstadt der Parther Staates. Die Festung ist etwa 2.300 Jahre alt und liegt direkt vor den Toren der Hauptstadt. Seit wenigen Jahren gehört es auch zum UNESCO-Weltkulturerbe. Die Turkmenbashi Ruhy Moschee, die komplett aus Marmor und goldenen Türmen gebaut ist, ist die pompöseste und eindrucksvollste Moschee in Turkmenistan und gehört auch mit 91 Meter Höhe zu den größten in Zentralasien. Insgesamt 10.000 Gläubige haben hier Platz. Nach der City-Tour kehren Sie zum Hotel zurück oder erkunden die Stadt auf eigenen Faust.

Beste Reisezeit: Zu den besten Reisemonaten gehören April und Mai sowie September und Oktober. Die Temperaturen sind dann angenehm und man entgeht den heißen Sommern und teilweise sehr kalten Wintern. Im Frühling kann man für kurze Zeit das Schauspiel einer blühenden Wüste erleben. Die Wüstenlandschaft leuchtet in vielen bunten Farben. Aber auch der Herbst ist eine Reise in das Land wert, wenn die Märkte voll von frisch geerntetem Obst und Gemüse sind.

Fahrtdauer Flughafen – Aschgabat-Zentrum: 10 km / ca. 30 Min

1 Übernachtung im Grand Turkmen**** oder Ak Altyn*** mit Frühstück im Standard-Zimmer, Aschgabat, Turkmenistan

2. Tag: Von Aschgabat bis nach Damla – Durch die Wüste

Am späten Morgen werden Sie von Ihrem persönlichen Fahrer abgeholt. Ihr heutiges Ziel ist Damla. Es geht aber zunächst zum Dorf Erbent, welches sich etwa 150 km nördlich der Hauptstadt befindet und in ca. 2 Stunden erreicht werden kann. Das Dorf bildet die ersten und gleichzeitig letzten Spuren der Zivilisation. Wie viele Siedlungen in der Wüste, wird Erbent von Sanddünen eingekreist. Die Menschen bewohnen hier einstöckige Häuser und Yurts. Das Dorf wird mit Wasser und Elektrizität nur durch eine Pipeline versorgt. In Erbent halten Sie etwa für 20 – 30 Minuten, um das Dorf und dessen Bewohner zu erkunden. Die Bewohner gehören zu einigen der freundlichsten Menschen des Landes. Je nach Saison können Sie auch beim Filz machen zuschauen. Im Anschluss geht es off-road für etwa 2,5 – 3 Stunden durch die Karakum-Wüste und Ihre Schönheit. Die Wüste bedeckt fast 75 % des Landes. Ab und an können Sie auch einige der Wüstentiere erspähen. Auch die Flora ist hier eine Augenweide und wenn Sie schon mal in der Wüste sind, dann dürfen Sie selbstverständlich den spektakulären Sonnenuntergang nicht verpassen – das Erlebnis hier ist wirklich ein einzigartiges Phänomen. In Damla angekommen, wird das Abendessen angerichtet. Die turkmenische Küche ähnelt der Küche anderer zentralasiatischer Länder. Das Nationalgericht ist Plof oder auch Plov genannt – ein Reisgericht mit Lamm und Rüben, das im Wok zubereitet wird. Vor jedem Essen wird erst mal eine Süßspeise zu sich genommen, z.B. Wallnusskrokant, der mit Zimt, Zucker, Ingwer und Vanille zubereitet wird. Auch Schaschlik und Lipioschka, ein Fladenbrot, zählen ebenfalls zu den typischen turkmenischen Gerichten.

Heute übernachten Sie in einem Yurt – einem runden Zelt aus Filz, Stroh und Leder. Es ist ein traditionelles Zelt der Nomaden in West- und Zentralasien.

Fahrt Aschgabat – Damla: ca. 2,5 – 3 Stunden

1 Übernachtung im Yurt mit Frühstück, Damla, Turkmeinstan

3. Tag: Von Damla bis Darvaza – Das Tor zur Hölle

Am nächsten Morgen erkunden Sie Damla. Damla ist eines der größten Dörfer, welches Sie auf Ihrer Tour besuchen werden: Etwa 80 Familien leben in diesem Dorf. Männer kümmern sich um die Kamele und anderes Vieh und Frauen sind hier hauptsächlich mit dem Teppichknüpfen beschäftigt – die Methoden der Teppichkunst haben sich seit dem Mittelalter nicht geändert. Diese Dörfer sind völlig abgeschnitten von der Außenwelt und haben kein Gas, kein Wasser und auch keine Strom- oder Telefon-Verbindungen. Schafe und Ziegen werden hier als Nutztiere noch täglich gebraucht. Sehen Sie auch, wie individuell und originell die Mädchen des Dorfes ihre Haare geschnitten bekommen. Zu einem der Fortbewegungsmittel des Dorfes gehört auch das Wüstenschiff: das Dromedar. Das Mittagessen wird in einem Haus des Dorfes serviert. Je nach Wetter und Saison kann es sein, dass Sie hier im Dorf ein kleines Picknick machen werden. Die Turkmenen sind besonders stolz auf Ihre Traditionen, ihre Art und Weise zu leben und daher zeigen Sie es gerne allen Interessierten. Am Nachmittag geht es nach Darvaza (Derweze) – dem Höllentor. Der Weg dorthin dauert etwa 2 bis 3 Stunden. Der Krater verwandelt sich nach Untergang der Sonne in ein flammendes Inferno, welches Besucher als auch Filmemacher inspiriert. Doch wie ist das brennende Schauspiel in der Erde überhaupt entstanden? Am Anfang war dort ein Bohrturm, mit dessen Hilfe Geologen nach Gas gesucht haben. Eines Tages versank genau dieser im Boden, da sich unter ihm ein unterirdisches Loch, das mit Methangas gefüllt war, befand. Die Forscher steckten die Gaswolke an, in der Hoffnung, diese würde nach einigen Tagen erlöschen. Doch genau das ist nie passiert. Und nun brennt das „Tor zur Hölle“ kontinuierlich seit 1971. Wer zum Krater will, hat es nicht leicht. Nur Ortskundige kennen den Weg, denn es gibt keine Schilder. Nachts erhellt das Feuer des Kraters den Himmel in hellen Orangetönen. Wer den absoluten Nervenkitzel sucht, der kann bis zum Kraterrand gehen, dieser ist nämlich nicht abgezäunt. Bisher haben nur wenige Touristen das Phänomen gesichtet, denn auch mehr als 25 Jahre nach dem Fall der Sowjetunion, gehört Turkmenistan zu den isoliertesten Ländern der Welt. Jährlich werden hier kaum mehr als 12.000 – 15.000 Touristen verzeichnet. Turkmenistan ist also so was wie ein Geheimtipp und glänzt mit einmaliger Authentizität.

Schließen Sie den Tag mit einem Picknick ab und probieren Sie sich durch leckere nomadische Gerichte.

Fahrtdauer Damla – Darvaza: ca. 2 – 3 Stunden

1 Übernachtung im Zelt (Wildcampen) am Krater, Darvaza (Derweze), Turkmenistan 

4. Tag: Von Darvaza bis nach Aschgabat – Zurück in die Hauptstadt

Nach dem Frühstück am Krater fahren Sie entlang der Autobahn, die die nördlichen Regionen des Landes mit der Hauptstadt verbindet, zurück in die selbige. Auf der Rückfahrt stoppen Sie noch an zwei anderen Gas-Kratern: Einer ist mit Wasser gefüllt und der andere mit Sulfur. Sie kommen gegen Mittag wieder in Aschgabat an und haben den kompletten Abend zur freien Verfügung. Genießen Sie noch einen Spaziergang durch die erleuchtete Stadt – die Gebäude sehen toll aus, wenn sie von tausenden Strahlern nachts beleuchtet werden. Fahrtdauer Darvaza – Aschgabat: 270 km / ca. 3 Stunden 1 Übernachtung im Grand Turkmen**** oder Ak Altyn Hotel*** mit Frühstück im Standard-Zimmer, Aschgabat, Turkmenistan

5. Tag: Abschied

Heute bricht ihr letzter Tag in Turkmenistan an. Je nach Flugzeit werden Sie in Ihrem Hotel abgeholt und zum Internationalen Flughafen gebracht. Gerne verlängern wir Ihren Aufenthalt in Turkmenistan oder in einem der angrenzenden Länder wie Usbekistan, Kasachstan oder Iran. Sprechen Sie uns einfach drauf an. itravel – for that moment.

Leistungen und Infos

Reisedauer: 4 Tage / 5 Tage

Inkusive

  • Willkommensbrief, Registrierung, Einreisepass
  • Unterbringung laut Programm (2 Hoteloptionen in Aschgabat, Unterbringung je nach Verfügbarkeit)
  • Englisch oder Deutschsprechender Guide (je nach Verfügbarkeit)
  • Transfers
  • 4x4-Transfers an Tag 2 bis 3 
  • Verpflegung laut Programm: Frühstück im Hotel, 2 Abendesse, 1 Mittagessen & 2 x Frühstück an Tag 2 bis 4
  • Eintrittsgebühren Nissa
  • Campingausrüstung

Exklusive

  • Internationale Flüge
  • Visagebühren
  • Einreisegebühr (zur Zeit ca. 14 USD p.P., bei Ankunft zu zahlen)
  • Persönliche Ausgaben, wie Trinkgelder, optionale Eintritte, Ausflüge
  • Fotogebühren an Sehenswürdigkeiten und Plätzen 

Service & Hinweise

Bitte beachten Sie: Für einen Aufenthalt in Turkmenistan benötigen deutsche Staatsangehörige sowie alle anderen ausländischen Reisenden vor Reiseantritt ein gültiges Visum. Darüber hinaus besteht gemäß den Einreisebestimmungen Turkmenistans eine Reisepasspflicht. Ein vorläufiges Ausweisdokument ist zulässig. Die genannten Regelungen gelten auch für Kinder. Die für die Einreise nach Turkmenistan nötige Visumerteilung erfolgt durch die Botschaft von Turkmenistan in Berlin und das Konsulat von Turkmenistan in Frankfurt am Main, wenn von einer privaten oder offiziellen Stelle in Turkmenistan eine Einladung (Letter of Invitation, LOI) vorliegt. Die Bearbeitung des Antrags dauert zwischen 5 bis 20 Tage. Das Ministerium kann ein Visum ohne weitere Begründung ablehnen.