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Was bewegt jemanden im Februar in den hohen Norden in das eiskalte Lappland zu fliegen? Als leidenschaftlicher Wintersportler ist es ist einfach der Reiz eine unberührte Natur, die sagenumworbenen Nordlichter und den richtigen Winter zu erleben. Zusammen mit einer Gruppe machte ich mich daher auf nach Arvidsjaur ins schwedische Lappland. Eine sehr gute direkte Flugverbindung ab Frankfurt/Hahn erleichterte die Anreise. Bereits vom Flugzeug aus waren die schneebedeckte Landschaft und Ihre unendliche Weite zu erkennen. Als wir das Flugzeug am „idyllischen“ Flughafen in Arvidsjaur verließen, fröstelte es uns schon gewaltig, denn die Temperaturen waren bei schätzungsweise -10 Grad. Wir wurden jedoch herzlich mit einem warmen „Früchtepunsch“ in Empfang genommen und konnten uns direkt von innen wärmen. Das erste Highlight startete schon am Flughafen. Nachdem wir unsere Skioveralls angezogen hatten, ausgerüstet waren mit dicken Boots, Handschuhen und Helm, ging es per Schneescooter auf erste Fahrt über tief verschneite Wege in unser Hotel. Diese erste Tour hat mich sofort in den Bann gezogen! Nach einem landestypischen Abendessen namens „Rentiereintopf“ – dies ist gewöhnungsbedürftig, ist aber typisches Nahrungsmittel in Schweden und erinnerte mich an Rindfleisch – fielen wir ins Bett. Am nächsten Morgen wurden wir mit blauem Himmel und Sonne geweckt. Gut gestärkt nach dem Frühstück stand heute Vormittag ein Besuch einer Huskyfarm auf dem Programm. Den Weg dorthin legten wir wieder per Schneescooter zurück, es ging über einen zugefrorenen See, wo wir mal so richtig Gas geben konnten. Die Tour mit dem Schneescooter hat so richtig Laune gemacht. Angekommen an der Husky-Farm nahmen wir erstmal eine zünftige Mittagszeit in einer sämischen Hütte mit Kaminfeuer ein. Gut gestärkt und nach einer kurzen Einweisung ging es dann auf Schlittentour mit einem Husky-Gespann mit 6 Schlittenhunden. Die Hunde konnten es kaum noch erwarten, endlich loszulaufen. Gar nicht so einfach die schnellen Gefährten unter Kontrolle zu halten. Die Tour war zwar kurz, hat aber viel Spaß gemacht und es war recht anstrengend, den Schlitten zu lenken und zu bremsen. Die Rückfahrt zum Hotel erfolgte dann per Transferbus, da waren wir recht froh, denn der Tag war doch körperlich etwas anstrengend. Am Abend gönnten wir unseren Knochen einen relaxten und wohltuenden Saunabesuch. Die Abkühlung im eiskalten Tauchbecken im Außenbereich kostete Überwindung, aber tat so gut! Den folgenden Tag begannen wir zunächst ganz entspannt. Dann unternahmen wir eine geführte Schneeschuhwanderung zu einem Aussichtspunkt. Aber auch das stapfen durch den Schnee ist mit Anstrengung verbunden. Doch die idyllische Landschaft berührt und lässt Stress und Hektik des Alltags vergessen. Am Nachmittag versuchten wir uns am „Eislochangeln“, eine beliebte Sportart im Norden. Es wurden per Eisbohrer Löcher in dies Eisdecke des zugefrorenen Sees gebohrt und wir ließen unsere Angel (nur ein Angelfaden mit Köder)
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