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Auf einer geführte Trekking-Tour begegnen Sie gewaltigen Eisriesen, der artenreichen Fauna und Flora des Landes und nehmen Kontakt auf mit der indigenen Quechuabevölkerung

Rundreise

Trekking in den Hochanden

Peru – Hochanden

Reisedauer: 16 Tage

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Reiseablauf
 
Leistungen und Infos
 
Länderinformationen
 

Peru - Ein Land mit vielen Gesichtern

Die Andenkordilleren trennen die fast 3000km lange Wüste entlang der Küste vom Amazonasregenwald. Gewaltige Eisriesen erreichen schwindelerregende Höhen von 6768 m über dem Meeresspiegel. So reichhaltig wie Flora und Fauna Perus sind, so reichhaltig sind auch die historischen Hinterlassenschaften. Die ersten Tage Ihrer Reise verbringen Sie damit, das faszinierende Weltkulturerbe aus der Präinka- und Inkazeit im Großraum Cuzcos zu entdecken, um sich so auf spannende Art und Weise an die ungewohnte Höhe anzupassen. Während Ihres Trekkings erleben Sie in der Vilcanota-Kordillere nicht nur fantastische Hochgebirgslandschaften mit Eisgipfeln und eisigen Gebirgsseen, sondern sie begegnen so auch der indigenen Quechuabevölkerung, die ihre Jahrtausende alten Traditionen bewahrt haben. Sie hüten Lamas, kochen auf Feuerstellen und bestellen mit andinen Werkzeugen, die sich über Jahrtausende bewährt haben, den Acker. Ein Leben, das Ihnen sehr fremd erscheinen mag und Sie doch tief bewegen wird.


1. Tag

Ankunft Lima Transfer ins Hotel, Briefing. (Var. A: Country Club Lima 5*; Var. B: José Antonio Lima 4*).


2. Tag

Cuzco - Urubambatal Flug in die Anden nach Cuzco. Kurzer Stop im historischen Zentrum, anschließend Fahrt ins Urubambatal. In Chinchero ordneten spanische Bauherren den Bau einer Kirche direkt auf dem Tempel des Regenbogengottes und der Paläste der Inka an. Erste vorsichtige Schritte auf dieser ungewohnten Höhe, ermöglichen Ihnen eine langsame, aber sehr gut verträgliche Höhenanpassung. (2 Nächte: Var. A: Sol & Luna Lodge & Spa 4 *, Var. B: Hotel Pakaritampu 3*).


3. Tag

Ollantaytambo - Pisaq Vormittags besuchen Sie die archäologische Stätte „Ollantaytambo“. Bis zu 60 Tonnen schwere Porphyr-Quader haben die Bauherren dieser Anlage in Bewegung versetzten lassen. Noch heute lassen uns die Schotterrampen an den Berghängen die unglaublichen Mühen der Arbeiter erahnen, die vermutlich schon in der Zeit vor den Inka mit dem Bau dieser Anlage begonnen haben. Bei schönstem Nachmittagslicht wandern Sie durch die archäologische Stätte Pisaq. In grandioser Andenlandschaft erwarten Sie alte Tempelbezirke und andine Heiligtümer, aber auch Wohngebiete und riesige landwirtschaftliche Terrassenanlagen.


4. Tag

Aguas Calientes - Machu Picchu Früh morgens fahren Sie mit dem Zug von Ollantaytambo in den Bergurwald nach Aguas Calientes und statten dem Weltkulturerbe Machu Picchu einen Besuch ab. Nach der geführten Besichtigung Machu Picchus genießen Sie die ruhigeren Stunden des Nachmittags zu ausgiebigen individuellen Spaziergängen. Liebhaber der Flora finden zahlreiche Orchideen- und Bromelienarten im Bergurwald, der an einen verwunschenden Märchenwald erinnert. (Var. A: Machu Picchu Pueblo Hotel, Var. B: Hatuchaytower 3*).


5. Tag

Cuzco Vormittags fahren Sie mit dem Zug von Aguas Calientes nach Ollantaytambo und mit dem Bus weiter nach Cuzco. Den Nachmittag verbringen Sie im historischen Zentrum. Zu Fuß besichtigen Sie die Plaza de Armas, die Kathedrale und die Kirche von San Blas. (2 Nächte: Var. A: Hotel Monasterio Cuzco-Orient Express Hotel, 5*, Var. B: José Antonio Cusco 4*).


6. Tag

Sacsayhuaman - Cuzco Die archäologischen Hinterlassenschaften der Inka und Präinka bestimmen den Vormittag. Sprachlos stehen Sie vor den riesigen Steinmauern in Sacsayhuaman; selbst unter Einsatz moderner Technologie wäre der Bau einer solchen Anlage heute kaum mehr vorstellbar. Das reichhaltige Angebot an Obst, Gemüse, Fleisch und verschiedenste andine Raritäten erleben Sie auf dem Markt in Cuzco. Der Nachmittag steht Ihnen zur freien Verfügung. Mit Ihrem Trekking-Guide besprechen Sie heute alle wichtigen Details für den weiteren Reiseverlauf.


7. Tag

Vilcanota Kordillere - Tinqui Auf der Fahrt in die Vilcanota Kordillere erleben Sie ein atemberaubendes Andenpanorama, – ein Vorgeschmack auf die bevorstehenden Trekkingtage. In der Nähe der Ortschaft Tinqui treffen Sie auf Ihre Begleitmannschaft, die Pferdetreiber errichten das erste Zeltlager. Der Chefkoch kümmert sich um Ihr kulinarisches Wohl. (Zeltlager auf 3700m).


8. Tag

Comercocha-See Von Tinqui geht es über riesige Hochebenen an den Comercocha-See. Der Apu Auzangate 6372m, der majestätische „Berggott“ der Vilcanota, rückt immer näher. Neugierig werden Sie von Lamas und Alpakas beäugt, die auf den kargen Böden nach Futter suchen. (Zeltlager auf 4600m.)


9. Tag

Jampa Pass - Hochtal von Acero Nach einem kräfteraubenden Anstieg auf den Jampa Pass 5050 m, ist der Rundblick ins ewige Eis der Andengletscher unvergesslich. Vorbei an kleinen Gletscherseen und riesigen Moränen erreichen Sie im Hochtal von „Acero“ auf 4800m den Lagerplatz.


10. Tag

Gehöften von Quilleta Die Tagesetappe führt uns gemütlich zu den Gehöften von Quilleta. Vereinzelt lässt sich ein Andenkondor über Ihren Köpfen blicken. Hirtenfamilien kommen aus den umliegenden Gehöften zu Besuch ins Zeltlager. Bei einem heißen Tee weicht die anfängliche Scheu der Hochlandbewohner schnell ihrer Neugierde. (Zeltlager auf 4600m).


11. Tag

Kondorpass - Sibinacocha-See - Cabecera Sibinacocha Vom Kondorpass, zugleich dem höchsten Pass des Trekkings (5200m), bietet sich Ihnen erneut ein unvergesslicher Panoramablick. Der Sibinacocha-See, über 4800 m hoch glitzert dunkelblau inmitten einer riesigen Pampa. Zahllose 5- und 6tausender reihen sich aneinander, am Horizont erscheint das Quelcaya-Innlandeis. Mit fast 60 Quadratkilometern ist es das größte Binneneis innerhalb der Tropen. Auf dem Weg zu Ihrem höchsten Lagerplatz „Cabecera Sibinacocha“ 5020m, begegnen Ihnen Vicuñas, die scheuen Verwandten der Lamas und Alpakas.


12. Tag

Ccasccana-Sees Sie umrunden die Nordspitze des Sibinacocha-Sees, und erreichen das Ufern des Ccasccana-Sees auf 4900m. Für zwei Nächte zelten Sie an einem der schönsten Lagerplätze der südlichen Anden Perus.


13. Tag

Gipfel des Yayamaris oder Ruhetag Heute entscheiden Sie, ob Sie den Gipfel des Yayamaris (ca. 5450m) besteigen wollen, oder ob Sie einen Ruhetag in fantastischer Hochandenlandschaft einlegen. Die 6tausender der Vilcanota spiegeln sich im Ccasccana-See. Stolz marschieren Flamingos die Ufer entlang, aber auch Rallen und Andengänse versammeln sich zu einem Bad. Der heutige Tag vergeht viel zu schnell. ( Lager auf 4900m).


14. Tag

Finaya - Cuzco Ein halber Tagesmarsch, und Sie erreichen die kleine Ortschaft Finaya. Sie verabschieden Ihre fleißigen Begleiter, denn jetzt geht es motorisiert weiter. Sie fahren auf holperiger Schotterpiste nach Sicuani, und weiter auf der geteerter Strasse bis nach Cuzco. (2 Nächte: Var. A: Hotel Monasterio Cuzco-Orient Express Hotel, 5* , Var. B: José Antonio Cuzco 4*).


15. Tag

Cuzco Nach den anstrengenden Trekking-Tagen haben Sie sich einen Tag zur Erholung und Entspannung in Cuzco redlich verdient. Lassen Sie sich durch die Cafés, die zauberhaften Plätze und Gassen der Altstadt treiben, oder erledigen Sie letzte Einkäufe. Das Angebot an Kunsthandwerk ist überwältigend.


16. Tag

Lima In nur einer Stunde Flugzeit gelangen Sie aus den Hochanden an die Ufer des Pazifiks, und finden sich in der Hauptstadt Lima wieder. Während einer halbtägigen Stadtrundfahrt bekommen Sie sowohl von dem historischen Zentrum Limas, als auch von den modernen Stadtteilen einen lebendigen Eindruck. Anschließend folgt der Transfer zum Flughafen, und der internationale Rückflug.