Faszination Namibia
Der Name “Namibia” stammt von der Namib, der ältesten Wüste der Welt. Dieses Dünenmeer reicht über 2000 km vom Gariebfluss im Süden bis zum Kunenefluss im Norden. Dieses überwältigende Land ist zweieinhalb Mal so groß wie die BRD (824 000 Quadratkilometer) und bekannt für seine schönen verschiedenartigen Landschaften: die sich ständig bewegenden Dünen, die flachen Savannen, die sandigen Trockenflussbetten in der Wüstenregion, das hohe zentrale Plateau und die flache Etoshapfanne, welche einer der prächtigsten Wildparks der Welt ist. Namibia hat, trotz niedriger Bevölkerung 13 verschiedene ethnische Gruppen. Von den 2 Millionen Einwohnern leben ein Viertel in Städten. Größte Stadt ist Windhoek - die Hauptstadt.
1. Tag
Anreise: Windhoek Flughafen - Windhoek Country Club (60km)
Bei Ihrer Ankunft am Windhoek Flughafen werden Sie von unsererRepräsentanz in Empfang genommen. Ihnen werden Ihre Reiseunterlagen übergeben und nochmal genau erläutert. Darunter befinden sich sowohl Hotel- und Leistungsgutscheine, ein genauer Reiseablauf Ihrer Tour mit Unterkunftsbeschreibung sowie Bildern, Karten und detaillierter Fahrtbeschreibung, als auch Informationsmaterial über das Land Namibia und die Ortschaften, die Sie besuchen. Zudem ist eine Straßenkarte beigefügt, in die Ihr persönlicher Reiseweg eingezeichnet ist, damit Sie immer Ihren Weg finden! Nun beginnt Ihre Individuelle Safari: Auf eigene Faust brechen Sie auf und fahren zu Ihrer ersten Unterkunft, dem Windhoek Country Club.
Windhoek ist eine Stadt mit vielen Kontrasten, die sowohl die alte als auch die neue Welt miteinander vereint. Moderne Wolkenkratzer befinden sich neben historischen Gebäuden. Afrikanische Trommeln und Holzschnitzereien aus dem Norden Namibias werden auf den Bürgersteigen vor den eleganten Shops ausgestellt. Die Stadt weist viele prächtige, historische Gebäude auf, die im idyllischen deutschen Architekturstil erbaut sind. Alte Gebäude, wie der historische Sitz der Regierung, bekannt als Tintenpalast, und die Christuskirche mit anmutender Turmspitze, welche der Stadt ein auffallendes Wahrzeichen gibt, verleihen einen einzigartigen Charme. Die von weißen Mauern umgebende Alte Feste, welche damals als Fort und heute als Museum dient, reflektiert die Geschichte des Landes.
1 Übernachtung im Windhoek Country Club, Frühstück.
2. Tag
Windhoek Country Club - Intu Afrika Camelthorn Lodge (300km)
Zwischen Namib Wüste und Kalahari: Nach dem Frühstück im Windhoek Country Club, fahren Sie gen Süden. Sie erreichen Ihre nächste Unterkunft, die Intu Afrika Camelthorn Lodge.
Mit dem Land Rover unternehmen Sie Fahrten in das Kalahari Durstland (Thirstland) und erleben magische Sonnenaufgänge, atemberaubende Landschaften und möglichst nahe Erlebnisse mit dem afrikanischen Wild. Sie werden von den Wundern des Kalahari Durstlandes begeistert sein. Wanderungen, Ausritte und geführte Pirschfahrten werden ebenfalls angeboten. Nach der Rückkehr erwartet Sie ein hervorragendes Abendessen in afrikanischem Stil. Eine Nacht unter afrikanischem Sternenhimmel werden Sie nie vergessen.
Die Kalahari-Wüste erstreckt sich über Botswana, Namibia und Südafrika. Sie wird als Wüste bezeichnet, da weite Gebiete nur aus braunem Sand ohne Wasserläufe oder Seen bestehen. Trotzdem entwickelte sich eine Buschlandvegetation, in der immer noch Ureinwohner leben: Die Buschmänner. In der Kalahari kommen einige seltene Tierarten wie die Sandantilope, das schwarze Wüstennashorn oder Geparden vor.
1 Übernachtung in der Intu Afrika Camelthorn Lodge, Frühstück und Abendessen.
3. Tag
Intu Afrika Camelthorn Lodge - Sossusvlei Lodge Desert Camp (320km)
Nach dem Frühstück im Intu Africa, fahren Sie in die Namib Wüste, in die Gegend vom berühmten Sossusvlei. Das Desert Camp bietet Selbsversorgern alles, was Sie brauchen. Jedes der 20 Zimmer verfügt über einen eigenen Grillplatz. Mahlzeiten werden aber auch in der Sossusvlei Lodge angeboten, die nur 4km entfernt liegt. Von hier aus haben Gäste einen tollen Blick zu den Naukluft Bergen, diversen Granithügeln, und den Dünen. Diverse kostenpflichtige Aktivitäten sind im Angebot.
Sonnenuntergang im Sossusvlei:
Vor der Lodge stehen offene Geländewagen für Sie bereit. Am Nachmittag geht es in die unberührte Landschaft. Der ein oder andere Springbock oder auch ein Bussard kann Ihnen begegnen, während Sie sich dem großen Granitgebirge nähern. Am Fuße des Berges, mit atemberaubendem Ausblick auf Steppe und Dünen, ist ein Tisch mit Getränken und einem kleinen Imbiss gedeckt. Genießen Sie ein kühles Bier oder ein Glas Wein und beobachten Sie, wie die untergehende Sonne die Welt in ein phantastisches Farbenmeer verwandelt.
2 Übernachtungen im Sossusvlei Lodge Desert Camp, Frühstück und Abendessen.
4. Tag
Sossusvlei / Namib Naukluft Park
Am frühen Morgen, nach einem leichten Frühstück, machen Sie sich auf zu einem Ausflug nach Sossusvlei zu den mit Höhen von 350 - 400m höchsten Dünen der Welt. Exzellente Fotogelegenheiten bieten sich, wenn die Sonne den Sand der Umgebung in vielen verschiedenen Farben erleuchten lässt. Abenteuerlustige werden nach Ersteigen einer Düne mit einem gewaltigen Panoramablick belohnt. Wenn das trockene Flussbett alle paar Jahre Wasser führt, wird das eigentliche Vlei mit Wasser gefüllt. Das Flussbett hat schon mehrmals in Jahrmillionen seinen Lauf verändert, Anzeichen hierfür sind die vielen abgestorbenen Bäume, die nicht mehr am jetzigen Flussbett liegen
Auf dem Rückweg von Sossusvlei liegt der ca. einen km lange Sesriem Canyon, der in vielen Jahrtausenden durch Erosion entstand. Er erhielt seinen Namen von den Ochsenwagentreibern, die sechs Lederriemen zusammenbinden mussten, um Wasser für ihre durstigen Ochsen aus den 30-40m tief im Canyon liegenden Wasserlöchern zu schöpfen.
Weiter geht es zum Namib-Naukluft Park, der mit einer Gesamtfläche von rund 50.000 Quadratkilometern Namibias größtes Naturschutzgebiet darstellt. Es umfasst einen rund 100 bis 150 Kilometer breiten Gürtel entlang der namibischen Küstenwüste, der im Norden am Swakop Flusstal beginnt und sich im Süden bis zur B4, der Straße nach Lüderitz, erstreckt. Der überwiegende Teil dieses riesigen Gebietes ist für Menschen nicht zugänglich. Lediglich den kleinen Abschnitt nördlich des Kuiseb Flusses, das Naukluft Gebirge sowie das Sossusvlei in den Dünenfeldern kann man besuchen. Landschaftlicher Höhepunkt im Namib Naukluft Park ist die Fahrt zum Sossusvlei. Es liegt inmitten der zentralen Dünen-Namib, die mit einer Fläche von rund 32.000 Quadratkilometern den grössten Teil des Parks ausmacht.
5. Tag
Sossusvlei Lodge - Hotel/Pension Rapmund (370km)
Nach dem Frühstück in der Sossusvlei Lodge, geht es durch die Namib Wüste und den Namib Naukluft Park über Panoramapässe, entlang schöner Berglandschaften und vorbei an Straussen und Antilopen in das schöne Swakopmund. Nach dieser traumhaften Fahrt werden Sie von der Urlaubsatmosphäre dieser entspannten Küstenstadt begrüßt.
Hotel/Pension Rapmund ist ideal für Ihren Aufenthalt in Swakopmund. Die Pension bietet einen fantastischen Ausblick auf den liebevollen Garten und den Atlantischen Ozean. Das Zentrum Swakopmunds, der Badestrand und das Hallenbad sind bequem zu Fuß zu erreichen. Seit 1968 steht die Pension unter persönlicher Leitung der Familie Rapmund. Fühlen Sie sich wohl bei namibischer Gastfreundschaft in gemütlicher Atmosphäre.
Blutkuppe: (Auf Ihrem Fahrtweg durch den Namib Naukluft Park)
Mehrere Campingplätze, ausgestattet mit Feuerstelle und Toiletten, sind vorhanden. Hier kann man viele interessante Stunden beim Erkunden der Gegend verbringen. Erstaunlich ist, wie mancher Busch und sogar vereinzelte Bäume an den scheinbar unmöglichsten Plätzen wachsen. Seien Sie beim Wandern durch die Inselbergschluchten sehr vorsichtig, überall liegen lose Gesteinsplatten, denn die äußere Schicht Granit schält sich kontinuierlich von der Kuppe ab. Nehmen Sie sich etwas Zeit und wandern zwischen den hervorstehenden Felsengruppen an der westlichen Seite. Nicht nur der Pflanzenbewuchs ist hier interessant, sondern auch die vielen faszinierenden, von Wind und Wetter geformte Felsformationen.
3 Übernachtungen im Hotel/Pension Rapmund, Frühstück.
6. Tag
Hotel/Pension Rapmund
Nach dem Frühstück in der Pension Rapmund, steht Ihnen der Tag zur freien Verfügung.
Swakopmund ist kulturell und architektonisch in besonderem Maße durch die deutsche Kolonie geprägt. Einige Straßen tragen noch deutsche Namen, in vielen Geschäften wird Deutsch gesprochen. Aufgrund des kalten Benguela-Stroms sind die Temperaturen hier eher wie an der Nordsee. Gerade deswegen fliehen die Einwohner des Landes nach Swakopmund, um der unerträglichen Hitze im Landesinneren zu entgehen. Viele verbringen hier ihren Lebensabend. Der Name Swakopmund stammt vom Swakopfluss ab, der südlich der Stadt in den Atlantik mündet. Die Namaleute bezeichnen diesen Fluss deshalb so, weil er in den Zeiten der Wasserführung mit sehr schmutzigen Schlammmassen (swart=schwarz) “abkommt”.
Das Museum, gegründet von Zahnarzt Dr. Weber, sollten Sie unbedingt besuchen. Die naturwissenschaftliche Sammlung stellt den Gegensatz Namibwüste und Meer dar, ebenso werden historische und völkerkundliche Aspekte Swakopmunds gezeigt. Weitere lohnenswerte Sehenswürdigkeiten in Swakopmund sind der Bahnhof, jetzt ein 4-Sterne-Hotel, das Gefängnis, das Omeghaus und „Martin Luther“, das berühmte Dampflokmobil.
7. Tag
Hotel/Pension Rapmund
Ein weiterer Tag zu Ihrer freien Verfügung. Wir empfehlen Ihnen Ausflüge in der Umgebung oder geführte Aktivitäten.
Beispielsweise: Die Mondlansdschaft kann leicht von Swakopmund aus erreicht und mit einer Rundfahrt über den Welwitschia Weg kombiniert werden. Man benötigt eine Genehmigung vom Touristenbüro in Swakopmund, um die Mondlandschaft zu besuchen, aber sie ist erreichbar und ausgeschildert von der Hautpstrasse B2, die von Swakopmund nach Windhoek führt. Die Mondlandschaft ist absolute unfruchtbare, wellenförmige und steinige Wüste, die vom Tal des Swakop Flusses geformt wurde.
8. Tag
Hotel/Pension Rapmund - Camp Xaragu (350km)
Zwischen Khorixas und Twyfelfontein: Nach dem Frühstück in der Pansion Rapmund geht es in das groteske und geheimnisvolle Damaraland. Auf Ihrem Weg liegt der Brandberg und dortigen Felsenmalerein, die sog. “White Lady” bieten einen interessante Ausflugsmöglichkeit.
Dieser schon von weitem auszumachende Inselberg ist allerdings kein Berg, sondern ein ganzes Massiv mit Tälern und Schluchten. Sein Hauptgipfel ist der Königstein. Mit 2.573 m ist er zudem die höchste Spitze von Namibia. Bergsteiger und vor allem Forscher hat dieser Berg schon seit Jahrzehnten gereizt. Letztere wegen der hier ebenfalls vorhandenen zahlreichen Malereien und Gravuren. Besonders berühmt geworden ist dabei die Felsmalerei mit dem Namen 'White Lady of the Brandberg' oder zu deutsch 'Weiße Dame'. Man darf sie nur mit Führer besuchen - wie überhaupt alle Malereien am Brandberg - und sie ist zudem noch eingezäunt. Eine kleine Wanderung durch die Tsisabschlucht wird zu der Dame jedoch fällig. Unterwegs kann man dann auch einen nur hier vorkommenden, sog. endemischen Baum bewundern, der mich an einen umgedrehten Besen aus Reisig erinnert hat.
2 Übernachtungen im Xaragu Chalets, Frühstück und Abendessen.
9. Tag
Camp Xaragu
Nach dem Frühstück im Camp steht Ihnen der Tag zur freien Verfügung. Besondere Erlebnisse der Region sind sowohl ein Besuch des “Versteinerten Waldes”, “Verbrannten Berges”und die Felsenzeichnungen von Twyfelfontein, als auch Ausflüge in die Trockenflüsse der Region, um das dortige Wild –Höhepunkt sind die Wüstenelefanten- zu beobachten.
Der Versteinerte Wald („Petrified Forest”) in Namibia befindet sich ca. 30 km westlich der Stadt Khorixas. Auf einer Fläche von etwa 300 x 800 Meter liegen 50 bis 60 größere fossile Baumstämme, die zwischen 240 und 300 Millionen Jahre alt sind. Die größten Baumstämme sind etwa 30 Meter lang und haben bis zu 6 Meter Umfang. Das längste Exemplar besitzt am oberen Ende immer noch einen Durchmesser von fast einem Meter, woraus man schließen kann, dass der lebende Baum noch deutlich größer war. Die Stämme sind in unzählige kleine Stücke zerbrochen, befinden sich jedoch in so exzellentem Zustand, dass man überall die Jahresringe erkennen kann und auf den ersten Blick kaum glauben mag, dass es sich um Jahrmillionen altes Gestein handelt. Da die Stämme nirgends Wurzeln aufweisen, nimmt man an, dass es sich um Treibholz handelt, das wahrscheinlich durch eine große Flut - vermutlich aus Angola - hier angeschwemmt wurde. Durch luftdichten Abschluss infolge der Abdeckung durch Sedimente und das Eindringen von Kieselsäure sind die Holzstücke im Laufe von Jahrmillionen versteinert. Durch Erosion kamen sie wieder ans Tageslicht. Es handelt sich dabei nicht um eine Versteinerung im eigentlichen Sinne, da die organischen Substanzen nicht in Gestein umgewandelt, sondern durch Gestein ersetzt werden. Je langsamer dieser Prozess vonstatten geht, desto besser bleibt die Struktur des Holzes mit den Jahresringen erhalten. Infolge der Kristallisation können auch Strukturen sichtbar werden, die nicht von der Pflanze stammen. Versteinertes Holz kann in drei verschiedenen Strukturen auftreten: Jaspis - dichte, feinkörnige Struktur; Chalcedon - faserige Struktur; Opal - amorphe Struktur. Die namibischen Versteinerungen liegen als Jaspis vor. Das Areal des Versteinerten Waldes wurde 1950, kurz nach der Entdeckung, zum Nationalen Denkmal in Namibia erklärt. Es sollte 1994 unter Naturschutz gestellt werden, doch ist dies bis heute nicht realisiert worden. Trotzdem steht das Gebiet unter Schutz, da es nur mit einem Führer betreten werden darf. Zwischen den versteinerten Baumstämmen findet man auch die sehr langsam wachsende Welwitschia Mirabilis.
Rund 90 Kilometer westlich von Khorixas liegt Twyfelfontein, eine der umfangreichsten Fundstätten von Felsgravuren der Welt. Über 2000 Petroglyphen wurden gezählt. 1952 wurde das Tal von Twyfelfontein zum Nationaldenkmal erklärt. Am 29. Juni 2007 erklärte die UNESCO diesen Fundort dann zum Weltkulturerbe. Die Gravuren befinden sich auf einer Reihe von glatten Felsplatten und stellen zumeist Tiere oder Tierfährten dar. Über ihr Alter ist man sich nicht einig. Schätzungen bewegen sich zwischen 1.000 und 10.000 Jahren. Wenige Kilometer von Twyfelfontein entfernt befinden sich als weitere Attraktionen die als 'Orgelpfeifen' bekannten Basaltsäulen und der 'Versteinerte Wald' mit seinen 300 Millionen Jahre alten Baumstämmen. Rund 150 Kilomter südlich von Khorixas liegt Namibias höchster Berg, das Brandberg Massiv mit dem 2573 hohen Königstein als höchstem Gipfel.
10. Tag
Camp Xaragu - Okaukuejo (315km)
Nach dem Frühstück im Camp Xaragu fahren Sie in den Etosha National Park, ans Südtor. Diese Gegend ist besonders bekannt für seinen großen Bestand an Elefantenherden.
Okaukuejo ist bekannt für sein beleuchtetes Wasserloch, an dem Besucher das Schauspiel der Wildtiere, insbesondere Elefanten und Nashörner, beobachten können. Das Camp liegt knapp 18 km nördlich des Südtors zum Etoscha National Park im mittleren Teil des Wildparks. Die Unterkünfte sind in reetgedeckten Bungalows mit Bad, Küche und Terrasse mit Grillplatz. Ein Restaurant, eine Bar Post, einen kleiner Supermarkt, Swimmingpool, Kinderspielplatz gehören außerdem zur Ausstattung des Camps.
2 Übernachtungen im Okaukuejo Familien Chalet, Frühstück.
11. Tag
Okaukuejo Family Chalet
Nach dem Frühstück in Okaukuejo, steht Ihnen der Tag zur freien Verfügung. Wir empfehlen Pirschfahrten im Etosha Park.
Der Nationalpark ist mit einer Größe von fast 23.000 qkm einer der größten Nationalparks Afrikas und besteht überwiegend aus Savanne und Buschwald. Insgesamt findet man hier 114 Säugetierarten, unter anderem das seltene schwarze Nashorn und Schwarznasenimpalas. Die Elefanten in Etosha sind die wahrscheinlich größten in Afrika mit einer Schulterhöhe bis zu 4 Metern. Häufig im Park anzutreffen sind Gnus, Zebras, Hyänen, verschiedene Antilopen und Löwen. Geparden und Leoparden machen das Trio der 'Großen Katzen' komplett. Etwa 300 Vogelarten leben im Park, einschließlich des europäischen Bienenfressers und verschiedene Arten von Watvögeln. Der Park ist über drei Tore zu erreichen: im Osten, im Westen und im Norden (bei letzterem sollten Sie wegen der Öffnungszeiten nachfragen).
12. Tag
Okaukuejo - Onguma Bush Camp (160km)
Heute verlassen Sie das Okaukuejo Camp und fahren zum Osttor des Nationalparks. Diese Gegend des Parks ist bekannt für seinen großen Bestand an Nashörnern.
Das Onguma Bush Camp ist ein idealer Ausgangspunkt, um den Etosha National Park zu erkunden. Das Onguma Private Game Reserve erstreckt sich auf einer Fläche von 20.000 Hektar und beherbergt über dreißig verschiedene Tierarten, darunter Löwen, Geparden, Leoparden und schwarze Nashörner. Das Onguma Bush Camp bietet sieben luxuriöse, klimatisierte Bungalows, jeweils mit Bad und einer Lapa. Hier werden Sie am Lagerfeuer unter dem Kreuz des Südens mit einer hervorragenden Küche aus europäischen und traditionell afrikanischen Speisen verwöhnt. Etwas Abkühlung von der Hitze des Tages verspricht ein erfrischendes Bad im großen, gepflegten Schwimmbad.
2 Übernachtungen im Onguma Bush Camp, Frühstück und Abendessen.
13. Tag
Onguma Bush Camp
Nach dem Frühstück im Onguma Bush Camp steht Ihnen der Tag zur freien Verfügung. Zeit für weitere spannende Wildbeobachtungen oder andere unvergessliche Ausflüge.
14. Tag
Onguma Bush Camp - Otjibamba (300km)
Nach dem Frühstück im Onguma Bush Camp, fahren Sie gen Süd in der Waterberg National Park, die typisch romantische, afrikanische Landschaft des Hochplateaus erwartet Sie.
Die Otjibamba Lodge liegt ideal gelegen für einen Zwischenstop zwischen Windhoek und Etosha. Die Lodge liegt in ihrem privaten Wildgebiet, in dem unter anderem Giraffe, Eland, Oryx, Kudu, Gnu, Strauss, Springbok, Impala, Blessbock und Wasserbock leben. Spaziergänge durch das Wildgehege sind erlaubt und sehr beliebt.
Otjikoto-See (Auf Ihrem Fahrtweg):
20 km nördlich der Stadt Tsumeb liegt an der B 1 der Otjikoto-See. Er ist entstanden, als eine riesige Höhle im hier anzutreffenden Dolomitgestein einstürzte. Als der See in seiner Tiefe durch die ersten europäischen Reisenden Francis Galton und Charles Anderson (1851) ausgemessen wurde, kam man auf eine Wassertiefe von 55 m! Durch Abpumpen ist der Wasserspiegel gesunken und beträgt an der tiefsten Stelle nun 36 m. In dem sehr klaren Wasser tummelt sich ein Riesenschwarm von Fischen (zu den Talapia guinasana gehörend). Diese Fischart wurde in den 30er Jahren hier ausgesetzt; man brachte sie vom 15 km entfernten Lake Guinas hierher. Die Herkunft der Fische in jenem See ist nicht bekannt, jedoch vermutet man, dass sie evtl. durch eine lange zurückliegende Landüberflutung hierher kamen. Während diese Fischart oberflächennah lebt, existieren in der Tiefe Zwergbrassen. 1915 versenkten deutsche Truppen am Ende des Südafrika-Feldzuges hier militärisches Gerät, das später von der südafrikanischen Armee geborgen wurde und z. T. heute im Museum von Tsumeb besichtigt werden kann.
Übernachtung in der Otjibamba Lodge, Frühstück und Abendessen.
15. Tag
Otjibamba - Windhuk Flughafen (270km)
Heute endet Ihre Rundreise durch Namibia mit einer Fahrt zum Windhoek Flughafen. Auf dem Weg können Sie einen Stop machen in Okahandja und den dortigen Holzschnitzer-Markt besuchen, bevor Sie wieder abreisen.