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Die Kultur Mexikos ist so großartig und vielfältig, dass Sie begeistert sein werden.
Mexiko-Stadt Ankunft in einer der interessantesten Großstädte der Welt. Ein englisch- bzw. deutschsprachiger Guide empfängt Sie persönlich am Flughafen in Mexiko-Stadt. Transfer in Ihr Hotel im Zentrum der Metropole.
Mexiko-Stadt - Teotihuacan – Mexiko-Stadt Der Tag beginnt mit der Besichtigung der Basilica de Guadalupe. An der Plaza de las Americas, im nördlichen Vorort Villa de Guadalupe, steht die Basilica de Nuestra Señora Guadalupe. Sie ist das wichtigste Heiligtum Mexikos, eines der bedeutendsten Marienheiligtümer und mit 20 Millionen Pilgern im Jahr größter Wallfahrtsort der Erde. 1531 soll dem getauften Azteken Juan Diego auf dem Berg Tepeyac die Jungfrau Maria erschienen sein. An der Stelle der Erscheinung wurde dann eine Kirche errichtet. Dass die Jungfrau de Guadalupe eine dunkelhäutige Mestizin gewesen sein soll, hat maßgeblich die Evangelisierung Mexikos beschleunigt. Die neue Basilika, entworfen vom mexikanischen Architekt Pedro Ramírez Vázquez, welche 1974 geweiht und 1975 eröffnet wurde, ist von ihrer Größe und ihrer offenen Architektur sehr beeindruckend. Sie hat 10.000 Sitzplätze und kann insgesamt bis zu 40.000 Besuchern Platz bieten. Sie ist somit eine der größten Kirchen weltweit. Am 12. Dezember pilgern jedes Jahr viele Tausend Gläubige auf Knien über den Kirchenvorplatz zur Kirche - ein Zeichen der Verehrung und Dankbarkeit. Der Umhang der Jungfrau ist heute in der neuen Basilika zu besichtigen. Wir verlassen die Stadt gen Nordosten, um uns einem anderen Bauwerk zuzuwenden. In der von Bergen umgebenen Hochebene tauchen die Pyramiden der Sonne und des Mondes wie natürliche Anhöhen auf. Teotihuacan wurde 1988 von der UNO in die Liste der besonders schützenswerten Kulturgüter aufgenommen. Sie war die erste Stadt der „Neuen Welt“. Zwischen 250 v. Chr. und 700 n. Chr. erbaut, wohnten zur Zeit ihrer Blüte etwa 125.000 bis 250.000 Menschen in rund 2.300 Wohnkomplexen. Teotihuacan hatte ihren religiösen, kulturellen und wirtschaftlichen Höhepunkt bereits zwischen 500 und 800 nach Christus. Der Einfluss der Erbauer von Teotihuacan reichte bis nach Guatemala. Es handelte sich um eine blühende Handelsmetropole und ein religiöses Zentrum. Aus bis heute unerklärbaren Gründen wurde die Stadt niedergebrannt. Als die Azteken auf ihren Streifzügen um den Texcoco-See die Siedlung entdeckten, fanden sie nur eine bereits seit mehreren hundert Jahren verlassene Geisterstadt vor. Experten glauben, dass die ursprünglichen Erbauer der Stadt vor 2.000 Jahren aus dem Norden kamen. Ihre Kultur basierte auf der Verehrung des Wetter- und Regengottes Tlaloc, der „der Sachen sprießen lässt“. Am Abend Rückkehr zum Hotel in Mexiko-Stadt.
Mexiko-Stadt - Querétaro Wir erleben und bestaunen die größte Stadt der Welt. Gewaltige Pyramiden, verschwenderische Barockkirchen und der schneebedeckte Popocatepetl. Diese Stadt wartet auf uns, und wir tauchen hinein in die Millionenmetropole. Genießen Sie die mexikanische Momentaufnahme. Lehnen Sie sich zurück und lassen Sie das bunte Treiben der Märkte und Menschen auf sich wirken. Glanz und Elend liegen hier dicht beieinander - die ärmere Altstadt und elegante Einkaufsdistrikte: Spanisch, französisch, romantisch-modern. Nach einer kurzen Stadtbesichtigung besuchen Sie das berühmte Museo Nacional de Antropologia. Vor dem Eingang des Museums erwartet Sie der 165 Tonnen schwere Monolith des Regengottes Tlaloc. Als diese Statue aus dem Osten des Hochtals nach Mexiko-Stadt transportiert wurde, regnete es trotz Trockenzeit in Strömen - ein Protest der Gottheit? Lassen Sie sich von Ihrem Reiseleiter inspirieren und folgen Sie ihm auf den Spuren der alten Völker. Nach dem Besuch des Museums verlassen wir die Metropole gen Nordwesten und besuchen die Atlanten von Tula. Im Zentrum der im Jahr 856 gegründeten Hauptstadt der Tolteken befindet sich der Tempel des Tlahuizcalpantecuhtli, einer gefährlich anmutenden Gottheit, auch Tempel des Quetzalcoatl oder Morgenstern-Pyramide genannt. Die Pyramide ist das bekannteste und am besten erhaltene Gebäude der zu zeremoniellen Zwecken genutzten Zone. Über die Südseite erreicht man die Plattform der etwa zehn Meter hohen, fünfstufigen Pyramide. Oben angelangt, erblickt man die knapp fünf Meter großen steinernen Krieger, die vermutlich früher das Dach der Pyramide getragen haben. Diese Atlanten wurden im 12. Jahrhundert von den Tolteken rituell um die Pyramiden herum begraben und von Archäologen schließlich an ihre ursprüngliche Position zurückgestellt. Neben diesen Giganten besichtigen wir auch die steinernen Schlangenstatuen am Fuße der Atlanten, die berühmten Originalgemälde in den Säulenhallen des Palastbezirkes und das große steinerne Fries mit seiner eigenwilligen Darstellung von Menschenherzen fressenden Jaguaren und Adlern. Um viele Erfahrungen und Impressionen reicher erreichen wir am Abend schließlich Querétaro.
Querétaro - San Miguel de Allende - Dolores Hidalgo - Guanajuato Mit der Besichtigung von Santiago de Querétaro beginnen der heutige Tag. Viele Kirchen und Plazas, und insbesondere die Andadores, Straßenzüge mit rosa und weiß getünchten Häusern, kennzeichnen die ca. 450.000 Einwohner zählende Hauptstadt des gleichnamigen Bundesstaates. Die Altstadt ist seit 1996 Weltkulturerbe der UNESCO. 1531 von den spanischen Eroberern nach einer Schlacht an Stelle einer alten Siedlung der Chichimeken- und Otomi-Indianer gegründet, zeugten bald mächtige Klosteranlagen, Kirchen und Denkmäler von dem neuen Glauben der Eroberer – soll ihnen doch der Apostel Jakobus zum Sieg verholfen haben. Immer wieder stand die Stadt im Mittelpunkt zentraler historischer Begebenheiten. So trafen sich hier 1810 die Verschwörer gegen die spanische Krone, und nur ein Jahr später war Querétaro ein Ausgangspunkt des Kampfes um die Unabhängigkeit Mexikos. 1848 unterzeichnete man im Regierungspalast den Vertrag zur Beendigung des mexikanisch-amerikanischen Krieges. Kaiser Maximilian kapitulierte 1867 in Querétaro und wurde im selben Jahr am Cerro de las Campanas nordwestlich der Stadt hingerichtet. 1917 wurde in Querétaro die heutige mexikanische Verfassung verabschiedet. Von unserem kolonialen Hotel laufen wir entlang malerischer Plazuelas und der Kathedrale zu dem Museo Regional, das im ehemaligen Kloster San Francisco untergebracht ist – eines der ältesten Bauwerke des Landes. 1540 als Kloster gegründet, diente es Anfang des 19. Jahrhunderts als Hospital und gilt mit seinen präkolumbischen Artefakten und historischen Bildern als eines der schönsten Museen der Stadt. Über kleine Gassen erreichen wir die Plaza de Armas mit ihren prunkvollen Bauten; viele Geschichten über die Reichen und Schönen der Stadt haben hier ihren Anfang genommen – so zum Beispiel über die geheimnisvolle spanische Marquesa. Neben Exekutive, Legislative und Judikative findet sich hier auch das Gebäude der alten Goldsammelstelle der Spanier – auf dem Camino Real wurden von hier die Gold- und Silberschätze über den Hafen Veracruz nach Europa transportiert. Die Avenida Independencia führt uns leicht bergauf und endet vor dem im 16. Jahrhundert errichteten ersten Franziskanerkloster Mexikos, dem Convento de la Cruz auf dem Cerro de Sagremal. Es wurde später durch eine gewaltige Barockanlage mit sieben Innenhöfen ersetzt. Für Kaiser Maximilian diente es 1867 zunächst als Hauptquartier und nach seiner Entmachtung im Mai desselben Jahres als Gefängnis, bevor er nur einen Monat später hingerichtet wurde. Von dem Konvent aus erkunden wir das Pantheon der Stadt mit einem grandiosen Blick auf das berühmte Aquädukt Querétaro’s. Um Wasser aus einer etwa zwei Kilometer entfernten Quelle in die Stadt zu holen, wurde 1726 – 1735 das heutige Wahrzeichen der Stadt errichtet, ein Meisterwerk der Baukunst mit 74 – teilweise 30 Meter hohen – Rundbögen. An diesem Aussichtspunkt beenden wir nun unsere Stadtbesichtigung und fahren weiter nach San Miguel de Allende. Am Rio de la Lara gelegen, wurde die kleine Gemeinde 1542 von einem Franziskanermönch als San Miguel El Grande gegründet und erst 1826 zu Ehren des mexikanischen Unabhängigkeitskämpfers und Generals Ignacio Allende in San Miguel de Allende umbenannt. Die Innenstadt ist eine der wenigen nahezu unberührten Altstädte der Welt, steht unter Denkmalschutz und wurde am 11. Juli 2008 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Das markanteste Wahrzeichen der Stadt ist die im 17. Jahrhundert im gotischen Stil erbaute Kathedrale – die Parroquia de San Miguel. 1880 wurde die rosafarbene Kirche nach Vorlage des Ulmer Münsters umgebaut. Als Stadt der Künste und aufgrund seiner kulturellen Vielfalt ist San Miguel in der ganzen Welt bekannt. Nach einer etwa 2-stündigen Stadtbesichtigung fahren wir weiter nach Dolores Hidalgo, zur Wiege der mexikanischen Unabhängigkeit. 1643 schlicht als Dolores gegründet, erhielt die Stadt 1810 in Erinnerung an Pater Miguel Hidalgo y Castilla ihren heutigen Namen. Wir besuchen das kleine, aber sehr interessante Museo de la Independencia Nacional. In diesem ehemaligen Gefängnis erinnern die Stadtväter an die wichtige Rolle, die Pater Hidalgo im Unabhängigkeitskampf gespielt hat, indem er an einem milden Septemberabend seine Kirchengemeinde zum Kampf gegen die Spanier aufforderte. Mit guter Sicht auf die Berge der Sierra Gorda erreichen wir schließlich Guanajuato. Weit oberhalb der Stadt befindet sich das monumentale Pípila-Denkmal. Von dieser Aussichtsplattform, die zu Ehren der mexikanischen Freiheitskämpfer errichtet wurde, hat man einen der schönsten Blicke auf die alte Minenstadt. Wer möchte, fährt mit der Drahtseilbahn in das Zentrum hinab und lässt den Tag gegenüber der prachtvollen Oper auf der Plaza gemütlich ausklingen.
Guanajuato - Morelia Unterschiedlicher könnten die zwei heute besuchten Kolonialstädte nicht sein. Auf der einen Seite die engen Gassen und verzweigten Tunnelstraßen der rustikalen Minenstadt Guanajuato, auf der anderen Seite die majestätischen Avenidas Morelia’s. Beide Städte beeindrucken mit ihrem ganz eigenen Charme und werden Sie schnell in ihren Bann ziehen. Von der Plaza Allende starten wir unseren Rundgang durch die Altstadt von Guanajuato, der uns zunächst zum Teatro Cervantes führt – ehemals eine alte Hacienda aus dem 18. Jahrhundert, 1978 umgebaut und heute das Herzstück des jährlichen Festival Internacional Cervantino, eines der bekanntesten Theater- und Musik-Festivals Mittelamerikas. Natürlich darf hier auch das Denkmal von Don Quijote de la Mancha und Sancho Panza nicht fehlen, das an die Geburtsstunde des Festivals 1972 erinnert. Weiter geht es zu der Plazuela del Ropero, an der auch das Geburtshaus des El Charro Sängers Jorge Negrete liegt. Dieser machte sich nicht nur als Sänger, sondern auch als Schauspieler einen großen Namen (zum Beispiel in Luis Buñuels „Gran Casino“ und bei der Interpretation bekannter Mariachi-Lieder) und gilt bis heute noch als einer der populärsten mexikanischen Künstler aller Zeiten. Mit dem Besuch des neoklassizistischen Teatro Juarez lernen Sie eines der schönsten Gebäude Mexikos kennen, auf dessen Dach die Musen über Guanajuato wachen. Entlang der großen Basilika aus dem Jahre 1696 und der berühmten Universität von Guanajuato erreichen wir den Hauptplatz der Stadt und bewundern die Fassaden der großen Bürgerhäuser, in denen unter anderem Alexander von Humboldt und der Graf Valenciana gelebt haben. Von hier aus verschlägt es uns in die Unterwelt. Wir folgen den berühmten Tunnelstrassen – alte Kanäle und Überbleibsel der durch Überschwemmungen zerstörten Vorgänger des heutigen Guanajuatos – bis zur bekannten Callejon del Beso, der Kussgasse. Lauschen Sie der Legende einer unglücklichen Liebe, die zum tragischen Scheitern verurteilt war. Über die pittoresken Plazuelas San Fernando und San Roque erreichen wir den lebhaften Mercado Hidalgo. Das Marktgebäude im französischen Stil des ausgehenden 19. Jh. wurde von Ernest Brunel entworfen, der Stahl stammt aus der Produktion Eiffel in Paris. Das stete Marktgeschehen, die Rufe der Markttreibenden, die Vielfalt der Farben und Gerüche zusammen mit der einmaligen Architektur – eine unvergessliche Momentaufnahme Mexikos. Jetzt verlassen wir das Zentrum von Guanajuato. Die Kirche San Cayetano, auch La Valenciana genannt, wartet auf uns vor den Toren der Stadt; rote Zeder, Stuckarbeiten und eine unglaubliche Menge Goldes vereinen sich in drei Altären zu einem einmaligen Kunstwerk im Churrigeresco-Stil. Im wörtlichsten Sinne besuchen wir im Anschluss „unter“ der Kirche die gleichnamige Mine Valenciana, welche erst die Pracht des darüberliegenden Gotteshauses erlaubt hat. Geführt von einem pensionierten Minenarbeiter, erleben Sie die ehemals reichste Silbermine Mexikos, die im 18. und Anfang des 19. Jh. mit ihren Reichtümern das Spanische Empire und dessen Kolonien maßgeblich gestützt hat. Über die fruchtbare Ebene des Bajío erreichen wir am Nachmittag die koloniale Schönheit Morelia im Tal von Guyangareo. Mit heute über 600.000 Einwohnern wurde die Universitätsstadt 1541 ursprünglich als Valladolid gegründet und 1828 zu Ehren des mexikanischen Unabhängigkeitskämpfers José María Morelos y Pavón in Morelia umbenannt. Die breiten Prachtstraßen des historischen Stadtkerns werden gesäumt von unzähligen historischen Gebäuden mit grandiosen Barockfassaden und aufwendigen Stuckverzierungen. Die von der Unesco 1991 zum Weltkulturerbe erklärte Altstadt, die durch die rosa-bräunliche Färbung des Trachytgesteins sehr einheitlich wirkt, spiegelt in jeder Hinsicht den Wohlstand der spanischen Oberklasse aus dem 16. – 19. Jh. wider. Alle Straßen und Avenidas zeugen von einer tiefen Religiosität der Einwohner Morelia’s, führen sie doch unweigerlich zu einem Schrein oder einer Kirche. So beginnt denn auch unser Rundgang durch das historische Stadtzentrum in der Kirche Santuario de Nuestra Señora de Guadalupe, eine äußerst farbenprächtige Kirche, die bereits 1702 errichtet, aber erst 1915 von dem regionalen Künstler Don Joaquín Orta im heutigen Stil dekoriert wurde. Hier trifft französischer Rokoko auf den traditionellen Stil der örtlichen Kunsthandwerker – eigenwillig, farbenfroh und sehr interessant! Über die Calzada Fray Antonio de San Miguel, eine Fußgängerzone aus dem Jahre 1732, flanieren wir zum eigentlichen Zentrum Morelia’s. Immer wieder ist dabei das ca. 2000 Metern lange, 253 Bögen zählende Aquädukt zu sehen. Der Bau wurde 1785 von Bischof Fray Antonio befohlen, um die Stadt mit Trinkwasser zu versorgen und den Indígenas Arbeit zu verschaffen. Weiter geht es zum regionalen Süßwarenmuseum, wo Sie typisch mexikanische Süßigkeiten, wie die schneidbare Gelpaste Ates, Laminilla oder auch den Brotpudding Capirotada, probieren. Gestärkt wandern wir weiter zu dem Kirchenkloster San Francisco; 1531 begannen die Franziskaner mit dem Bau im plateresken Stil und schufen hier das erste Kloster im damaligen Valladolid. Heute ist hier die Casa de las Artesanías de Michoacán untergebracht mit einer großen Kunsthandwerk-Sammlung des Bundesstaates, Werkstätten freischaffender Kunsthandwerker und vielen kleinen Geschäften, die zum Bummeln einladen. Mit dem Besuch der beeindruckenden Kathedrale am belebten Zocalo von Morelia endet unser Rundgang direkt an Ihrem Hotel.
Morelia - Pátzcuaro - Chapala - Guadalajara Genießen Sie ein zeitiges Frühstück und das stets angenehm moderate Klima Morelia’s. Als erster Stopp des heutigen Tages besuchen wir Pátzcuaro, ein rustikales Pueblo Mágico in den Bergen Michoacans. Der Ort wurde offiziell im Jahr 1540 gegründet und entwickelte sich schnell zu einem religiösen Zentrum, bestand doch der Glaube, dass die Stadt die Eingangspforte zum Himmel sei. Der eigentliche Grund für diese Entwicklung Pátzcuaros lag jedoch in seiner präkolumbischen Vergangenheit: Die Purépecha siedelten an dieser Stelle unter ihrem König Curateme im Jahre 1324. Der ursprüngliche Name war Tzacapu-Ansucutin-Patzcuaro „Tor zum Himmel“. 1522 eroberten die Spanier unter Führung Cristobal de Olida durch eine vorgetäuschte Freundschaft die Stadt und erbeuteten fast den gesamten Goldschatz. Den Rest raubte und erpresste der grausame spanische Konquistador und Kolonialverwalter Nuño Beltrán de Guzmán 1529. Als der letzte Häuptling und König der Purépecha-Indianer weitere Goldverstecke nicht nennen wollte oder konnte, folterte Beltrán ihn, schleifte ihn hinter einem Pferd her und verbrannte ihn schließlich bei lebendigem Leib. Die Gewalttaten gegen die indigenen Ureinwohner führten schließlich zur Absetzung des Tyrannen, den man durch den Priester und Rechtsgelehrten Don Vasco de Quiroga ersetzte. Dieser half den Purépechas mit der Errichtung von Schulen und Krankenhäusern und wird bis heute verehrt und liebevoll Tata Vasco genannt. Entlang des Lago de Pátzcuaro fahren wir weiter zu der archäologischen Stätte TzinTzunTzan. Der Lago ist nicht nur der zweitgrößte, sondern auch einer der am höchsten gelegenen Seen Mexikos (2.400 m). Von den fünf Inseln ist mit ihren steilen Hügeln Janitzio die bekannteste. Um den See herum liegen viele malerische Indianerdörfer, deren Bewohner vor allem vom Fischfang lebten. Die Fischer sind mit ihren schmetterlingsähnlichen Fangnetzen, den Uiropus, zu einem Wahrzeichen Mexikos geworden und sogar auf der 50 Peso-Banknote abgebildet. TzinTzunTzan – übersetzt die „Stadt der Kolibris“ – bildete mit einer Fläche von etwa 7 km² und ca. 40.000 Einwohnern zusammen mit Pátzcuaro und Ihuatzio eine herrschende Dreierliga im taraskischen Reich. Vieles von dem alten TzinTzunTzan wurde im Laufe der Jahrhunderte zerstört, und nur wenige Gebäude und Anlagen konnten wieder aufgebaut werden. Auf einer etwa 0,1 km² großen Plattform beispielsweise lagen einst fünf T-förmige Tempelbauten, Yácatas, welche als Kultstätten für den an der Spitze ihrer Götterwelt stehenden Feuergott Curicáveri dienten. Bei Grabungen an Tempel 5 wurden Grüfte taraskischer Herrscher und ihrer Familien mit vielen Beigaben gefunden. Zu sehen sind die Überreste eines gewaltigen Franziskanerklosters, das um 1530 erbaut wurde, um die Tarasken zu christianisieren. Auch eine schöne alte Barockkirche und eine Gebetshalle sind erhalten geblieben. Von dem ursprünglichen Plan der Spanier, in TzinTzunTzan eine Diozöse zu errichten, sind nur noch die Olivenbäume geblieben, die im und um das Kloster herum wachsen. Sie zählen zu den ältesten im ganzen Land, war es den mexikanischen Siedlern doch nicht erlaubt Olivenbäume zu pflanzen, um das Monopol der Bauern in Spanien nicht zu gefährden. Unsere Reise führt weiter nach Mezcala, einem kleinen Ort am Chapala See. Die Geschichte des Ortes reicht weit zurück bis in die Zeit nomadischer Jäger und Sammler, wobei es unklar ist, ob der Name von dem Getränk Mezcal herrührt, das aus der dort wachsenden Aloe-Art gewonnen wird, oder eher aus der Bedeutung „Ort wo der Mond lebt“ entstand. Das Dorf wurde erst spät vom Tourismus entdeckt und konnte so seine Ursprünglichkeit bewahren. Mit etwas Glück treffen wir einen älteren Mann, der noch die Sprache der Ureinwohner, der Náhuatl, beherrscht. Mezcala entwickelte sich weder um die erst 1971 erbaute Kirche noch um den Dorfplatz, sondern entlang des Seeufers und der belebten Mole. Die Casa de la Cultura de Mezcala bietet uns bei einem kurzen Rundgang einen spannenden Überblick über die verschiedenen Epochen des Ortes; ausgestellt werden Mammutknochen, Pfeilspitzen und Opfergefäße aus prähistorischen Zeiten, Pistolen und Kanonenkugeln aus der Kolonialzeit sowie den Unabhängigkeitskämpfen neben traditionellen Trachten und aufwendig gearbeiteten Mantilla. Zugleich erhalten wir einen Einblick in die regionalen Festbräuche und Sitten. Anschließend besteigen wir eine Panga – ein kleines Motorboot – und fahren auf dem Chapala See zu der Isla de Mezcala, auch Isla del Presidio genannt. Die Insel befindet sich an der tiefsten Stelle des Sees, etwa 5 km südlich von Mezcala und hat eine wichtige und abwechslungsreiche Rolle in der Geschichte Mexikos gespielt. Zu Anfang diente sie als Pilgerort für Opferrituale. Die archäologischen Funde reichen mehr als 3000 Jahre zurück. Während der Unabhängigkeitskriege (1812 – 1816) war die Isla Schauplatz mehrerer Schlachten, die auf das Schicksal des Landes entscheidenden Einfluss hatten – heute zeugen hiervon nur noch die Reste einer alten Festungsanlage mit Zugbrücke. Später wurde die Insel wegen ihrer abgelegenen Lage als Hochsicherheitsgefängnis genutzt, und man nannte sie deshalb auch das Alcatraz Mexikos. Der zentrale Bau bestand aus zwei gemauerten Gewölben für ca. 100 Gefangene. Mit der Zeit geriet die Insel in Vergessenheit, die Gebäude zerfielen weitgehend und die Bewohner nutzten das Land zum Anbau vor allem von Pflaumen und Stachelgurken. Erst in den letzten Jahren haben sich unterschiedliche Institutionen dafür engagiert, die historischen Stätten zu restaurieren, sie archäologisch zu untersuchen und die Legenden der Isla del Presidio wieder auferstehen zu lassen. Nach der Rückkehr mit der Panga fahren wir weiter nach Chapala, einer Stadt mit ca. 43.000 Einwohnern, die wegen ihres wunderbaren milden Klimas bekannt ist und eine bewegte Geschichte, eine schöne Architektur und eine exzellente Gastronomie für uns bereit hält. Besiedelt wurde diese Region von den Volksgruppen der Otomis, Cocas und Nahuas, später dann von den Chichimecas und Tolteken. Im Laufe der Geschichte war die Stadt Schauplatz vieler einschneidender Ereignisse, wie Familienfehden konkurrierender Konquistadoren, der Ansiedlung der Franziskaner, der Verwicklung in die Unabhängigkeitskämpfe oder der Forcierung des Ausbaus des mexikanischen Eisenbahnnetzes Anfangs des 20. Jahrhunderts. Heute lebt die Stadt vorwiegend von der Fischerei und Touristen, die sich hier erholen und sich vom größten Süßwassersee Mexikos inspirieren lassen. Den heutigen Tag beschließen wir mit einer Stadtbesichtigung im Zentrum Guadalajara’s, der sogenannten Perle des Westens, zweitgrößte Stadt Mexikos, Wiege der Mariachi-Musik und des Tequilas. Unser erster Stopp gilt einem ganz besonderem Baudenkmal: Das Cabañas-Hospiz wurde 1805 von Bischof Juan Ruiz de Cabañas gegründet, um Waisenkindern und schutzbedürftigen Menschen Unterkunft zu geben. 1997 wurde es von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt und beherbergt heute das Kulturzentrum Instituto Cultural de Cabañas Guadalajara. Bei dem Hospiz handelt es sich um das größte koloniale Gebäude ganz Amerikas, sein verschachtelter Bau zählt 23 Patios, die von einer Zentralkuppel überragt werden. Die Wände und Gewölbe der ehemaligen Kapelle wurden 1938-39 von dem bedeutenden mexikanischen Künstler José Clemente Orozco, dem Mitbegründer der zeitgenössischen mexikanischen Malerei, im Stil des Muralismo gestaltet. Die Wandgemälde gelten als Meisterwerke mexikanischer Kunst, darunter Szenen der spanischen Eroberung El Conquistador, das Fresko Hombre del Fuego sowie die vier Reiter der Apokalypse. Den Mittelpunkt Guadalajara’s bildet die zwischen 1541 und 1628 erbaute Kathedrale. Sie wird von vier wunderschönen Plazas umgeben. An der Portalseite liegt die Plaza de los Laureles, ein Platz voll mit Schatten spendenden indischen Lorbeerbäumen. Vor allem Jugendliche treffen sich hier gerne. Ebenso an der Kathedrale liegt die Plaza de Armas, auf der sich der bekannte viktorianische Pavillon befindet. Die Rotonda de los Hombres Ilustres präsentiert eine wunderbar gepflegte Grünanlage mit lebensgroßen Bronzestatuen der Ehrenbürger Guadalajara’s. Hinter der Kathedrale dann der vierte Platz, die Plaza de la Liberación mit einem kolonialen Brunnen, begrenzt von dem bemerkenswerten Teatro Degollado. Es ist wunderschön, nach einem Besuch der Kathedrale über die unterschiedlichen Plazas zu flanieren und den Abend hier ausklingen zu lassen.
Guadalajara - Tequila Express - Guadalajar Der heutige Tag steht ganz im Zeichen des hochprozentigen mexikanischen Nationalgetränkes – des Tequilas. Dazu müssen wir rechtzeitig zur Abfahrt des berühmten Touristenzuges Tequila Express im Bahnhof von Guadalajara sein. Schon im Wartesaal spüren Sie die ausgelassene Stimmung ihrer meist mexikanischen Mitreisenden, die aus dem ganzen Land für diesen Samstag extra nach Jalisco angereist sind. Die Zugstrecke verlässt Guadalajara gen Westen und führt uns direkt zu den weitläufigen Agavenfeldern. Während außerhalb des Zuges die einzigartige Kultur-Landschaft an uns vorbeizieht, spielt in den Wagons eine Mariachi-Gruppe auf und sorgt für gute Stimmung. Natürlich gibt es auch Snacks und Tequila nach Herzenslust! In Amatitlán angekommen, werden wir auf die Agavenfelder der Firma José Cuervo am Fuße des Vulkans Tequila gebracht. Hier wartet bereits ein Jimador, der uns die hohe Kunst des Agavenschneidens demonstriert; oft wird das Wissen um das Stutzen (in den ersten Lebensjahren der Agave) und das endgültige Abernten der Agaven vom Vater an den Sohn weitergegeben. Bis die Agavenherzen geerntet werden können, vergehen mindestens 8 Jahre. Vor Ort zeigt uns der Jimador in einzelnen Schritten, welche unterschiedlichen Schnittformen es bei der blauen Agave (Agave tequilana Weber) gibt. Eine Frucht wird sogar extra für uns geerntet - die spitzen Agaven-Blätter werden komplett abgeschnitten und der einer riesigen Ananas gleichende Kern mit einem Gewicht von bis zu 45 kg freigelegt. Weiter geht es in die Stadt Tequila. Hier besuchen wir die Casa Jose Cuervo und erleben nach einem kurzen Rundgang durch die historischen Produktionsanlagen eine Tequila-Verkostung der Extraklasse in den Gewölbekellern der ältesten Tequileria Mexikos. Lernen und genießen Sie alles über das feine Agaven-Destillat. Wie altert Tequila, wie wird er gelagert? Wie öffnet man den Gaumen für den Geschmack des Destillates, und wie vermeiden Sie die Schärfe des harten Alkohols? Wann sollte man Tequila trinken, womit und wie trinkt man ihn am Besten? Vielleicht schöpfen Sie ja auch Ihren Schluck des gereiften Añejo’s selbst aus dem kleinen wertvollen Fass am Kopfende des langen Eichentisches. Wer traut sich? Anschließend fahren wir zurück nach Amatitlán und besuchen die moderne Produktionsanlage der Tequileria Herradura. Hier sehen und erleben Sie wie die Agavenherzen gekocht, gemahlen und vergoren werden. Nach dem Besuch des interessanten Museums der Anlage schließen wir wieder mit unserer Zuggruppe auf. Genießen Sie die Fiesta Mexicana mit Mariachis, gutem Essen und den fröhlichen Mexikanern. Am Abend Fahrt zurück nach Guadalajara mit dem Tequila Express.
Guadalajara - Teuchitlán - Tlaquepaque - Guadalajara Noch einmal fahren wir vor die Tore Guadalajaras. Die morgendliche Fahrt bringt uns zunächst nach Teuchitlán. Von hier aus erkunden wir eine der wichtigsten, aber noch touristisch unentdeckten archäologischen Zonen Jalisco’s – Los Guachimontones. Die präkolumbischen Ausgrabungen erstrecken sich über ca. 19 ha und bestehen aus 10 monumentalen kreisförmigen Stufenpyramiden, zwei großen Arenen für das Ballspiel, rechteckigen Plätzen, Wohneinheiten und landwirtschaftlichen Terrassen. Die Pyramiden sind wegen ihrer in vier konzentrischen Kreisen angelegten Bauweise besonders sehenswert. Zurzeit geht man davon aus, dass die Anlage dem Gott des Windes Ehécatl geweiht war. Die Geschichte dieser Region reicht bis ca. 1000 Jahre v. Chr. zurück, als sich eine indianische Zivilisation entwickelte, der man den Namen Tradición Teuchitlán gegeben hat. Diese Kultur, die Einfluss auf ein großes Gebiet nahm, hatte ihre Blütezeit ungefähr 200 Jahre n. Chr. und ihren Niedergang bereits im 9. Jahrhundert. Danach beherrschten verschiedene Volksgruppen diese Landschaft, bis sie ab 1524 von den Spaniern unter Cortés und Guzmán erobert wurde. In der folgenden Kolonialzeit entstanden landreiche Haciendas und Ranchos, und erst 1837 wurde die Umgebung von Teuchitlán als eigenständige Gemeinde anerkannt. Nachdem wir den grandiosen Blick von der archäologischen Zone auf Teuchitlán und die Laguna La Vega genossen haben, erkunden wir bei einer ca. zweistündigen moderaten Wanderung Teuchitlán und seine nähere Umgebung. Über den erst im 19. Jahrhundert entstandenen Zocalo erreichen wir die kleine Kirche mit einem Turm im neoklassizistischem Stil sowie die Casa de la Cultura. In diesem kleinen Museum werden unter anderem archäologische Funde aus Keramik und Obsidian ausgestellt. Teuchitlán (Ort des alten Gottes), ein kleiner verschlafener Ort, der sich in den kommenden Jahren sicher zu einem attraktiven Ausflugsort für die Besucher Jaliscos entwickeln wird. Entlang von Zuckerrohrplantagen und Maisfeldern führt uns die Wanderung in die nahe gelegenen Obsidian-Felder auf dem mehrfarbigen Lavaboden am Fuße des Vulkans Tequila. Das schwarze, glasartige Gestein vulkanischen Ursprungs wurde dort schon zu Zeiten der Tradición Teuchitlán abgebaut und zur Herstellung von Werkzeugen und Schmuck verwendet. Die große Quantität und die hervorragenden Arbeiten der präkolumbischen Steinmetze zeugen noch heute vom hohen Entwicklungsstand dieser Kultur. Zurück in Guadalajara werden wir am frühen Nachmittag bereits zu einer Charreria erwartet. Die Charrerias haben ihren Ursprung in den Wettbewerben der mexikanischen Cowboys, der Viehhüter, Vaqueros genannt. Sie demonstrierten die klassischen Arbeitsvorgänge auf den Haciendas und führten ihre Reitkunst vor, la charrería. Wenn man noch weiter in der Geschichte zurückgehen möchte, fing genaugenommen alles mit Hernán Cortés an, denn er brachte die ersten Pferde nach Mexiko, mit 16 berittenen Soldaten ging er damals an Land. Als auf einer Expedition nach Honduras eines der Pferde starb, drückten die Mayas ihren großen Respekt vor dem Pferd aus, indem sie den Kadaver zur Gottheit ernannten. Damals waren alle Spanier einer Kolonie verpflichtet, sich ein Pferd zu halten. Den Indígenas war es dagegen per königlichem Dekret von 1528 sogar unter Todesstrafe verboten, sich überhaupt auch nur auf ein Pferd zu setzen. Als man später bei der Viehzucht auf die Hilfe der Indianer angewiesen war, wurde dieser Erlass aufgehoben. Das Pferd stand damals sehr im Mittelpunkt, ob bei der Arbeit oder beim Sport. Die mexikanischen Reiter entwickelten eine Technik, um über die wilden Bullen Herr zu werden. Dabei packen die Reiter den Bullen am Schwanz, auch colear bzw. coleada genannt. Zunächst wird die Herde zusammengetrieben, dann werden im fliegenden Galopp einzelne Tiere ausgesondert, indem man sie am Schwanz fasst, diesen unter dem rechten Hinterbein durchzieht und um den Sattelknauf windet. Dann machen sie mit dem Pferd eine plötzliche Kehrtwendung um 180 Grad, so dass der Bulle stürzt. Aber auch in den mexikanischen Kriegen haben die Charros ihre Geschichte, sie bildeten damals die Kavallerie. In der Schlacht von Alamo jagten sie die Texaner mit Hilfe ihrer Lassos. Als sie gegen die Franzosen kämpften, nutzten sie ihre Fertigkeiten, indem sie mit den Lassos die Kanonenrohre aus der Schussrichtung rissen. Die Charreria heute ist ein folkloristisches Ereignis mit viel Tanz und Gesang, das man nicht versäumen sollte. Rassige Pferde, die Charros in ihren typischen Trachten, wunderhübsche Adelitas – die weiblichen Charros - und viel Musik, eine Fiesta par excellence und für viele Mexikaner der einzig wirkliche Nationalsport. Auf dem Palenque, wie sich die Wettkampfarena auch nennt, werden die verschiedensten Dressur- und Lassokünste präsentiert; hierbei stehen rivalisierende Gruppen im Wettbewerb zueinander. Wir haben für Sie einen rustikalen Logenplatz reserviert und beobachten das faszinierende Treiben aus sicherer Entfernung. Der cola de caballo ist der erste Wettbewerb, wobei der Reiter demonstrieren muss, dass er sein Pferd vollständig beherrscht. Dabei galoppiert er auf ein weiß markiertes Viereck zu, in dem er sein Pferd in Sekundenschnelle zum Stehen bringen muss. Dann dreht es sich im Kreis, einmal rechts und einmal links, wobei es das Rechteck nicht verlassen darf. Schließlich wird es im Rückwärtsgang hinausgeführt. Wilde Stiere werden gebändigt und ungerittene Pferde gezähmt, das nennt man die jineteos. Beim Todesschritt, dem paso de la muerte springen die Reiter in vollem Galopp von ihrem Pferd auf den Rücken eines ungezähmten Pferdes. Bei der mangana werden die Pferde mit dem Lasso eingefangen. Es gibt ebenso Wettbewerbe für Frauen – escaramuza charra – bei denen sich Adelitas sehr gekonnt im Damensattel präsentieren. Vielleicht haben wir Glück und erleben am Ende der Vorstellung sogar noch den jarabe tapatío, den berühmten Volkstanz Jalisco’s. In dem Kunsthandwerker-Ort Tlaquepaque beschließen wir den letzten Tag unserer Rundreise entlang des Camino Real’s. Wie auf einem großen Markt finden Sie hier alle traditionellen mexikanischen Handarbeiten dicht an dicht in den malerischen Geschäften der Kleinstadt. Schlendern Sie durch die hübsche Fußgängerzone oder werfen Sie einen Blick in die romantischen Patios. Wie wäre es mit einem erfrischenden Getränk im Patio Cafe? Gegen Abend kehren wir schließlich in unser Hotel im Zentrum Guadalajaras zurück.
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